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Bild: B. Efinger
Infotafel - Kastell Wörth:
Das Kastell Wörth und das Kastellbad
Wörth - ein Grenzposten des römischen Weltreiches
Die nasse
Grenze - der jüngere Mainlimes
Numeruskastell Wörth
Mit Hilfe des
Cäsium-Magnetometers, einer modernen Art der
Wünschelrute, wurden 2002 die genauen Umrisse der
Anlage, Keller, Gebäude- und Holzreste im Inneren und
ein Teil des dabei gelegenen
Lagerdorfes dokumentiert,
ohne dass ein Spaten angesetzt werden musste.
Wahrscheinlich
begann bei Wörth der ältere, mit
Palisaden und
Wachttürmen befestigte Limes durch den Odenwald zum
Neckar, Odenwaldlimes genannt. Erst unter
Antonius
Pius wurde der Limes an den Main vorverlegt; der so genannte jüngere Mainlimes entstand. Von
Miltenberg
aus zog die neue Grenzlinie über
Walldürn und
Osterburken hinunter nach
Lorch an der Rems.
Unter einem Gartengelände zwischen Main und der
Kreisstraße wurde mit Hilfe des Cäsium-Magnetometers
ein römischer Hafen nachgewiesen. Dieser Hafen mit
seiner Anlegestelle gehört zum Wörther Römerkastell.
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