Archäologische
Seite - Der Limes zwischen
Wörnitz und Sulzach:
Nachdem der Limes die Wörnitz
bei Weiltingen überquert hat, verläuft er quer durch
Felder und Wiesen über einige Höhenrücken und
Senken. Die Höhenrücken waren die bevorzugten
Standorte für Limestürme, da von hier aus ein
direkter Blickkontakt zum Kastell Ruffenhofen
möglich war.
Heute ist die römische
Grenze zwischen Wörnitz und Sulzach nicht mehr
sichtbar. Wilhelm Kohl konnte sie dennoch durch
stichpunktartige Ausgrabungen ab 1892 auffinden.
Insgesamt vermutete Kohl sieben Turmstellen, von
denen er einige nachweisen konnte, in diesem
Abschnitt.
Am Südrand des "Höhenriedes"
legte Wilhelm Kohl 90 m der
Mauer durchgängig
frei. Nördlich der heutigen Staatsstraße verläuft
der Limes weiter in Richtung Dühren, wo er seine
Richtung nach Osten ändert.
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