|

© Bild:
B. Efinger
WP 9/134 -
Göckelersturm
Wiederum
ist ein Fußmarsch angesagt. Vom Kastellgelände wandern
wir südwärts dem schwarzen Turmsymbol nach zum
nächsten Limeswachtposten, dem
WP 9/134, im Volksmund
"Göckelersturm" genannt. Das Waldabteil trägt nach dem
Turm den Namen "Römertürmle".
Demjenigen
sei das Glück hold, so die Sage, der den Ruf des
Hahnes vernimmt, der in der Neujahrsnacht auf den
Resten der Mauer sitzt.
Mehrmals
wurde der Turm archäologisch untersucht, zuletzt 1972.
Anschließend ließ das staatliche Forstamt Welzheim die
Mauerreste restaurieren.
Das
quadratische Turmfundament hat eine Größe von 4,7 m.
Zwei Strebepfeiler befinden sich an der Ostseite, um
dem Turm hangabwärts besseren Halt zu geben.

Grundriss des
Steinturmes mit zwei Strebepfeilern
Mit einer
Entfernung von 50 m steht die Turmanlage auffallend
weit vom Graben des Limes entfernt. Vermutlich ist diese
große Entfernung auf die topographische Lage
zurückzuführen, weil sich der Turm auf dem
Bergvorsprung zwischen zwei Tälchen befindet und hier
eine günstigere Einsicht in die Grenzlinie bietet als unmittelbar am Graben.
|