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Bild: Limesmuseum Aalen/B. Efinger
Therme
Weißenburg - Hypokaustsystem
Ein Ofen [praefurnium],
der außerhalb stand und mit Holz bzw. Holzkohle
beschickt und von Sklaven bedient wurde [fornocator
- Heizer], lieferte dem römischen Haus bzw. der
Therme die Warmluft. Die Luftzirkulation selbst wurde
wurde durch Lüftungsöffnungen unter dem Fußboden und
in den Wänden herbeigeführt. Bei Bädern und Thermen,
die in der Regel mehrere Öfen besaßen, konnte die
Raumtemperatur damit auf 22 - 25 Grad gehalten werden.
Weil der Unterhalt
einer Hypokaustanlage sehr aufwendig und teuer war,
konnten sich nur Reiche diese Heizmöglichkeit für ihre
Häuser leisten. Die öffentlichen Bäder wurden, weil
das Anheizen mehrere Stunden in Anspruch nahm,
durchgehend beheizt.
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