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Bild:
B. Efinger
Kleinstkastell Haselburg - Torwangen der Ostseite
Bald nach seiner
Erbauung wurde diese Limesanlage durch einen Brand
zerstört. Bereits um 155 n. Chr. wurde sie wieder neu
errichtet, wobei die Innenfläche auf 0,22 ha
vergrößert wurde. Die Seitenlängen betrugen nun 52,5 x
43,5 m. Umgeben wurde das neue Lager mit einem 4,8 m
breiten und 2,3 m tiefen Spitzgraben.
Um 180 n. Chr. wurde
die Holzumwehrung des Lagers vermutlich schadhaft.
Deshalb wurde sie durch eine steinerne Mauer ersetzt.
Reste dieser jüngsten Bauphase sind nur im östlichen
Teil des Lagers erhalten.
Nördlich des
Kastells wurden Spuren eines kleinen
Lagerdorfes
nachgewiesen. Grabungen fanden bisher aber nicht
statt.
Wie Münzfunde
bewiesen, hatte das Kastell bis zum Jahr 259 n. Chr.
Bestand.
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