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Bild:
B. Efinger
Kleinstkastell Haselburg bei Reinhardsachsen im
Madonnenländchen
Das nur 60 m vom
Limes entfernte
Kastell mit der
Innenfläche von 0,15 ha wurde um 150 n. Chr. erbaut.
Umgeben war es von einer Holzpalisade von 41 x 37 m.
Auf der West- und Ostseite befanden sich zwei
Eingänge. Nur am Tor im Osten waren noch Reste der
Steinumfassung erhalten. Sie wurden 1976 von der Stadt
Walldürn mit Hilfe des Landesdenkmalamtes restauriert.
Eine Truppe von ca.
60- 80 Mann war in
Baracken in Fachwerkbauweise beiderseits der Hauptstraße
des Lagers untergebracht. Beide Bauten besaßen offene Laubengänge
[Porticus] zur Straße hin. Unter den Offiziersräumen
befanden sich einfache, in die Erde eingetiefte
Keller.
Wahrscheinlich unterstand die Zenturie dem
Kommandanten des
Kastells Walldürn oder
Miltenberg.
Ihre Aufgabe bestand wohl in der Überwachung eines
bisher nicht nachgewiesenen
Limesdurchganges, der
vielleicht in der Verlängerung der Hauptstrasse des
Lagers zu suchen ist.
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