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Bildquelle: Limesmuseum Aalen/B. Efinger
Verkaufsschrank
eines
Messerschmiedes auf einem Grabstein in Rom
"Kastelldörfer
als Motoren wirtschaftlichen Aufschwunges" ist
die Thematik der nächsten Informationstafel.
"Nach
der militärischen Befriedung des Landes entwickelten
sich in den Kastelldörfern zahlreiche Handwerks-
Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe, die den lokalen
Markt versorgten.
Waren
zunächst die vor Ort stationierten Soldaten die
Hauptabnehmer, so gewann mit der zunehmenden Besiedlung
des Umlandes auch der Austausch mit den ländlichen
Siedlung an Bedeutung.
Darüber
hinaus wurden auf den Märkten der Kastelldörfer
auch die Waren des Fernhandels angeboten. Auf der
Grundlage einer von staatlicher Seite garantierten
Rechtssicherheit, einheitlicher Maße und Gewichte,
sowie einer gemeinsamen Währung und Schrift hatten
auch die Menschen am Limes, Soldaten wie Zivilisten,
Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung und der kulturellen
Entwicklung."
Ergänzt
wird diese Information durch obige Abbildung, einem
weiteren Bild einer Schankszene mit Weinverkauf auf
einem Grabstein in Augsburg. Der zweite Teil der
Tafel an der Wand befasst sich mit Ziegeleien und
Töpfereien, insbesondere der Töpferei von
Waiblingen mit einem Plan des Töpfereibezirks
und Abbildungen eines Töpfer- und eines Ziegelofens.
Dem
Metallhandwerk, dem Holzhandwerk, der Lebensmittelversorgung
und dem Handel ist die letzte Schautafel dieses Museumsabschnittes
mit Bildern von Zimmerleuten, einer Metzgerei und
eines Handelsschiffes gewidmet. Eine Karte zeigt ergänzend
römische Importwaren und ihre Handelswege.
Zur
weiteren virtuellen Tour - diesmal zu einer Amphore
-
klicken Sie bitte auf obiges Bild mit dem Verkaufsschrank!
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