Reiterrelief
Limesmuseum Aalen
 

Römer, Reiter und Kastelle

   
 
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Hypokaustpfeiler

© Bildquelle: Limesmuseum Aalen/B. Efinger

Hypokaustpfeiler : Fundort Schwäbisch Gmünd - Schirenhof

Weitere Informationen erhält der Museumsbesucher durch die nächste Schautafel:

Arbeiten und Wohnen Wand an Wand:

"Die Baustruktur der Kastelldörfer war nahezu immer gleich. Wichtigster Bezugspunkt war die Straße, an der alle Häuser durch die Vermessung langrechteckiger Parzellen einen Anteil erhielten.

Die im Durchschnitt 9 m breiten und 20 bis 40 m langen Streifenhäuser wurden meist in Fachwerkbauweise mit gemeinsamen Wänden direkt aneinander gebaut und besaßen zur Straße hin einen Verkaufsladen (taberna), dem eine überdachte porticus vorgelagert war.

An die Wohnräume im hinteren Hausteil schloss sich noch jeweils ein Hof an, in dem ein Brunnen, eine Latrine, aber auch handwerkliche Arbeitsbereiche liegen konnten.

Oft war die Hauptstraße zum Kastell hin platzartig verbreitert, so dass dort ein Markt stattfinden konnte. An der bevorzugten Stelle vor dem Kastelltor lagen auch die repräsentativen Steingebäude der Siedlungen, wie das Kastellbad oder ein staatlich genutztes Rathaus."

Eine Übersichtskarte zur zivilen Besiedlung in Obergermanien und Rätien um 200 n. Chr., der Grundriss eines großen öffentlichen Gebäudes in Heidenheim und Informationen zur Entwicklung von Kastelldörfern zu städtischen Siedlungen ergänzen diese Wandtafel.

Zur weiteren virtuellen Tour durch den Themenabschnitt
Kastelldörfer klicken Sie bitte auf die Hypokaustpfeiler des obigen Bildes!

 

 


 

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