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Rätischer Limes: Gunzenhausen - Weißenburg


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Kirchturm von Theilenhofen

© Bild: B. Efinger

Der markante Kirchturm der Kirche St. Agatha in Theilenhofen
ist vermutlich aus Steinen des einstigen Limeskastells Iciniacum gebaut

Nach WP 14/6 bei Gunzenhausen bleibt der Pfahl im Wald weiterhin sichtbar. WP 14/7, von dem heute nichts mehr sichtbar ist, wurde an der Ostseite des Hinteren Schlossbucks ausgegraben. Nach etwa 300 m verschwinden die Grenzspuren bis auf geringe Reste.

Erst östlich von Gundelshalm wird der Pfahl für ein kurzes Stück als Böschung am Hang sichtbar. Oben auf dem Gundelsheimer Buck stand WP 14/12, ein Steinturm mit der Grundfläche von 6,0 x 4,5 m. Er wurde durch Feuer zerstört. Westlich des Turmes war ein Durchgang in der Mauer vorhanden. Die Sicht reichte vom Turm bis zum Kastell Theilenhofen.

Wachtposten 14/14, der nicht mit der Limesmauer verbunden war, stand auf dem Langlauer Buck. Im Jahr 1887 wurde er von Heinrich Eidam, der im Jahr 1892 zum Reichslimesstreckenkommissar ernannt worden war, ausgegraben.

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