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Limesverlauf Zugmantel - Hohenstein
Streckenabschnitt
3 - Zugmantel - Hohenstein
Westliche
Taunusstrecke -
Rheingau-Taunus-Kreis
Etwa 200 m
westlich der B 417 steht der langgestreckte und flache
Schutthügel von WP 3/14
nahe am Wall des Limes in einer dichten Schonung. Die Turmstelle
verzeichnete
drei Bauphasen, eine aus Holz und zwei
aus Stein. Der Pfahlgraben unter einem Waldweg
bleibt über die Turmstelle hinaus gut sichtbar,
der Wall zeigt sich als hohe Böschung.
WP 3/13 wird bislang
nur vermutet, etwa 750 m südöstlich von Hambach in
einer Wiese, wo
die Gemarkungsgrenze von Taunusstein, die von Norden
kommt, einen fast rechtwinkligen Knick macht und
nach Osten direkt auf dem Limes in Richtung Zugmantel weiterführt.
Kurz nach dem nur
vermuteten WP 3/13
wird die
Limeslinie bis WP 3/11
wieder sichtbar, teils im Wald, teils im offenen
Gelände. Vor WP 3/12,
bildet der Limes,
dem ein Feldweg folgt, die Gemeindegrenze zwischen Orlen und Hambach. Die Turmstelle steht etwa 700 m
nördlich von Orlen in einer landwirtschaftlich
genutzten Fläche, unmittelbar östlich der heutigen
Straße Orlen-Hambach. Erkennbar ist der Schutthügel
an einer Erhebung von 12 m Durchmesser und an
Steinen. Er birgt noch ein 0,70 m hohes Fundament
mit einer 4,56 m langen Ostseite und einer 4,78 m
langen nördlichen Seite, die Breite beträgt etwa
0,85 m. Eine Infotafel
„Wachttürme am Limes. Wp. 3/12" kennzeichnet die
Stelle.
WP
3/11
Fladenheiligenstock ist als Hügel im lichten
Hochwald von 21,60 m Durchmesser und 1 m Höhe südlich
eines Waldweges wahrnehmbar. Die
Reichslimeskommission fand hier zwei
Steinturmfundamente. Das westliche Fundament hatte
4,60–5,10 m lange Seiten mit einer Mauerstärke etwa
0,90 m, das östliche Fundament besaß 4,40 m
Seitenlänge mit 0,75 m Mauerstärke. Ein
Hinweisschild steht am Weg mit der Inschrift: Reste
eines ehemaligen Römischen Doppelwachturmes, 469,7 m
ü. NN. Die bestehende Tafel wird durch eine neue
Schautafel der Deutschen
Limeskommission ersetzt.
Auch der Nachbarturm
WP 3/10
am Ritterweg,
der in 700 m Entfernung bereits auf der Gemarkung
Hohenstein liegt, bedeckt die Reste von zwei Türmen.
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