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© Bild:
B. Efinger
Weihestein
des Benefiziariers Paternus für Jupiter - Stockstadt -
167 n. Chr.
Die nasse
Grenze - die ältere Mainlinie
Stockstadt
- Kohortenkastell und Bad
Der
1024 urkundlich erwähnte Ort ist gleichsam die
Fortsetzung einer römischen Ansiedlung bei einem
Kastell des obergermanischen Limes nahe der Mündung
der Gersprenz in den Main. Die Ausgrabungen seit 1855
lieferten wichtige Funde. Auf die Bedeutung des
Kohortenkastells weist der römische Helm im Wappen
hin.

Die römischen
Militäranlagen von Stockstadt gehören zu den am
intensivsten untersuchten am Mainlimes. Heute ist
davon jedoch nichts mehr sichtbar, weil sie von
Industrieanlagen überbaut wurden. Das 3,2 ha große
Kastell lag etwa 200 m südöstlich der Eisenbahnlinie
am südöstlichen Ausgang des Ortes.
Vor der Erbauung des
Steinkastells existierten drei Holzkastelle in
Stockstadt, dessen antiker Name unbekannt ist. Der
Vorgängerbau der steinernen Anlage war ein Holzkastell
für eine Kohorte. Die Fläche betrug 3,2 ha. Errichtet wurde das hölzerne Kastell um das Jahr 100 n. Chr.
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