|

©
Bildquelle:
Die Römer in
Hessen", 1989,
D. Baatz & F.-R. Herrmann
Kleinkastell Lochmühle
Streckenabschnitt
4/3 - Kapersburg - Saalburg
Hochtaunusstrecke -
Hochtaunuskreis
WP 4/2 am Grauen Berg
zeigt sich als Steinturmhügel hinter der
Biegung des 5 m entfernten Pfahlgrabens, der hier seine Richtung
ändert. Eine Holzturmstelle wird
vermutet, konnte bisher jedoch nicht gefunden werden.
Östlich davon verläuft in wenigen Metern Entfernung die heutige
Grenze zwischen dem Hochtaunus- und dem Wetteraukreis. Sie
zieht noch eine Strecke weit am Limes entlang.
Gut 200 m von der
Eisenbahnlinie entfernt, etwa 30 m hinter dem Limes,
liegt der deutlich wahrnehmbare Steinturmhügel von
WP 4/1. Am Erlenbach endet
dann die Limesstrecke 4, jenseits davon beginnt die
Strecke 3.
Etwa in Höhe des
Gasthauses Lochmühle liegt 37 m hinter dem Pfahl im
Wald das
Kleinkastell
Lochmühle mit 400 m² Fläche. Der flache
Schuttwall der steinernen Umwehrung ist sichtbar.
Der kleine Wehrbau besaß nur ein Tor, das dem Limes
zugewandt war. Das Kastell dürfte genauso wie die
übrigen Kleinkastelle der Hochtaunuslinie
nachträglich in der Mitte des 2. Jh. n. Chr.
entstanden sein. Ein hölzerner Wachtturm
ging ihm vielleicht voraus.
Limesrundweg Lochmühle
Seit 2004 gehört das
kleine Kastell zum Freizeitpark Lochmühle und ist in
den
"Limesrundweg Lochmühle" mit
insgesamt
10
Informationstafeln
eingebunden. Der Ausgangspunkt liegt in der der Nähe
des Spielplatzes bei der nördlichsten Lücke im
Limeswall. Zusätzlich ist im frei zugänglichen
Bereich die Erstellung eines
Infopunktes
vorgesehen.
|