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Castra Regina - Regensburg


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Castra Regina - Lager am Regen - Regensburg
Einziges Legionslager der Provinz Rätien

Die fassbare römische Geschichte Regensburgs beginnt mit der Errichtung eines römischen Kohorten-Kastells im Bereich des heutigen Stadtteils Kumpfmühl. Von einem Hangsporn aus wurde der Donaubogen mit den Talmündungen von Naab und Regen von römischen Hilfstruppen überwacht. Angelegt wurde das ca. 2,8 ha große Militärlager gegen Ende der Regierungszeit Vespasians [69 - 79 n. Chr.], vielleicht aber auch erst zu Beginn der Regierungszeit seines Sohnes und Nachfolgers Titus [79 - 81 n. Chr.]. Stationiert war hier entweder eine 500 Mann starke berittene Kohorte oder eine Doppelkohorte mit ca. 1000 Fußsoldaten.

Während der Markomannenkriege zur Zeit Kaiser Marc Aurels [161 - 180 n. Chr.] wurde diese Befestigungsanlage mit den zugehörigen Zivilsiedlungen allem Anschein nach zerstört. Diese Militäranlage und ein vielleicht vorhandenes Kastell an der Donau wurden nicht wieder errichtet. Weitere Grabungen werden Auskunft über das von der Forschung schon länger vermuteten Kastells an der Donau geben müssen.

Nachdem in der Provinz Rätien wieder Ruhe eingekehrt war, entstand im Bereich der heutigen Regensburger Altstadt das Lager für die III. Italische Legion, Castra Regina. Fertiggestellt wurde es 179 n. Chr. Seitdem war es militärischer Hauptort der Provinz.

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