|

©
Bild: B. Efinger
Anlagen
zur Grenzsicherung - Holzturmrekonstruktion - alte Anlage
Außer zahlreichen Türmen und Kleinkastellen zur
unmittelbaren Sicherung der Grenzen waren in Abständen
von durchschnittlich 15 km größere Truppenlager
vorhanden, in denen oftmals teilberittene Kohorten
[Einheiten mit je 500 Soldaten] stationiert waren. Im
größten Kastell am osträtischen Limes, in Aalen, lag
eine sog. Ala, eine Reitereinheit mit 1000 Soldaten.
Als
die Limesverteidigung im Verlauf des 3. Jahrhunderts
n. Chr. durch zahlreiche innere und äußere Krisen
geschwächt war, gelang es germanischen Verbänden aus
dem Nordosten wiederholt, tief in das römische
Provinzgebiet einzudringen. Der Limes und sein
unmittelbares Hinterland mussten schließlich um 260 n.
Chr. aufgegeben werden. Das römische Heer zog sich
hinter Donau, Iller und Rhein zurück.
Links:
|