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Bild: B. Efinger
Infotafel Limespark Rainau
Das
archäologische Freilichtmuseum im Bereich der Gemeinde
Rainau zeigt die typischen Anlagen zur Grenzsicherung
in den germanischen Provinzen des römischen Reiches.
Hinter der eigentlichen Limesmauer mit Steintürmen,
die hier als Besonderheit ein Tor mit
triumphbogenartiger Fassade [Dalkingen] besitzt,
befinden sich die Reste eines
Kohortenkastells mit dazugehörigem Badegebäude sowie
einer ausgedehnten bürgerlichen Siedlung [Vicus].
Die
Nordgrenze der ehemaligen Provinz Rätien mit der
damaligen Hauptstadt Augsburg [Augusta Vindelicorum]
wurde spätestens in der Mitte des 2. Jahrhunderts n.
Chr. mit einer über 160 km langen
Palisade und
hölzernen
Wachttürmen gesichert. Zwei Generationen
später ersetzte sie eine etwa 3 m hohe
Steinmauer, die
ohne Unterbrechungen vom
Rotenbachtal westlich von
Schwäbisch Gmünd bis zur Donau bei
Eining [Abusina]
verlief.
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