|

©
Bild: B. Efinger
Triumphbogenartiges Limestor bei Dalkingen
Bis
zu seiner Freilegung durch das Landesdenkmalamt
Stuttgart in den Jahren 1973 und 1974 verbarg sich an
diesem Ort unter einem mehr als 2 m hohen Schutthügel
ein ungewöhnlich gut
erhaltenes römisches Bauwerk.
Die archäologischen
Befunde zeigen insgesamt fünf zeitlich aufeinander
folgende Bauphasen, in denen die Entwicklung der
Grenzsicherung an der rätischen Grenze des
Römerreiches ablesbar sind. Dank der außerordentlich
gut erhaltenen Mauerzüge des Gebäudes ist eine
Rekonstruktion seiner letzten Ausbauphase als
aufwendig gestaltete Toranlage möglich.
Vom
Rhein bis zur Donau sind bislang von der römischen
Reichsgrenze keine Parallelen zu diesem Bauwerk
bekannt.
Links:
|