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Das
Limesprojekt in der Presse
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Limes-Großprojekt des Latein-Forums
Bei der Erstellung der Limesseiten –
http://www.lateinforum.de/limes.htm
- bzw. http://www.lateinforum.de/limes/erkhof.htm und den folgenden Seiten kam
Webmaster Bernhard Efinger, Latein- und Geschichtslehrer aus Kirchberg/Jagst,
der Gedanke, den gesamten Limes und die Sehenswürdigkeiten im Verlauf dieses
550 km langen einzigartigen archäologischen Denkmals im Web und später auf einer
Multimedia-CD bzw. DVD darzustellen.
Schon etliche Exkursionen an den Limes erfolgten und werden noch durchgeführt.
Aus Rheinland-Pfalz konnte Kollege Egon Gottwein - http://www.gottwein.de/ - für
dieses Projekt gewonnen werden.
Bei der Bildaufnahme kommt modernste Technik zum Einsatz. Aufgenommen werden die
Bilder mit einer Digitalkamera in einer Auflösung von
über 10 Megapixeln.
Zusätzlich erfolgen kurze Filmsequenzen. Geplant sind zusätzlich Flüge über den Limes bzw. etliche Kastelle und Sehenswürdigkeiten im Verlauf des obergermanischen und rätischen Limes.
Neben dem Lateinforum wurde eine weitere Domain mit dem Namen
Limesprojekt – http://www.limesprojekt.de eröffnet. Hier können sich die
Besucher über den Projektfortgang informieren.
Für dieses Projekt hat das Latein-Forum zwei bis drei Jahre veranschlagt.
Pünktlich zur Erklärung des Limes zum Weltkulturerbe – die UNESCO entscheidet
2004 - soll das Projekt beendet sein und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Zu dem gemeinsamen Projekt "Weltkulturerbe Limes" der vier Bundesländer Bayern,
Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen soll der Bedeutung dieses
großräumigen Systems zum Schutz des ehemaligen römischen Weltreichs Rechnung
getragen werden. Die für den Besucher zumeist unspektakulären archäologischen
Geländedenkmale sind innerhalb der World Heritage List bislang nur selten
vertreten.
Nach dem Scheitern der Germanienpolitk des Kaisers Augustus in der spektakulären
Varus-Schlacht des Jahres 9 n. Chr. gaben spätere römische Kaiser den Versuch
auf, Germanien bis zur Elbe zu erobern, um das Germanenproblem zu lösen. Erst
Kaiser Domitian (81 - 96 n. Chr.) fasste den Plan zu einer zusammenhängenden
Grenzbefestigung. Diese 548 km lange Grenzbefestigung, reichte vom Rhein
nördlich von Andernach bis Hienheim an der Donau.
Der nördliche "obergermanische Limes" führte bei Bad Ems über die Lahn, am
Taunus entlang nach Nordosten, umfasste die Wetterau, bog dann nach Süden bis
Seligenstadt am Main. Dann bildete der Main bis Miltenberg die natürliche
Grenze. Von dort verlief der obergermanische Limes in gerader Linie nach Lorch,
um im Rotenbachtal bei Kleindeinbach zu enden. Besonders eindrucksvoll ist der
etwa 80 km lange, schnurgerade Abschnitt von Walldürn bis zum Haghof südlich von
Welzheim.
Hohenloher Tagblatt - 15.05.2002
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