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Obergermanischer Limes - Arnsburg - Pohlheim


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Turmrekonstruktion WP 4/49 bei Pohlheim

Gedenkstein bei der Turmrekonstruktion

© Bild: B. Efinger

Streckenabschnitt 4 - Hungen-Inheiden - Pohlheim

Nördliche Wetteraustrecke - Landkreis Gießen

Turmrekonstruktion WP 4/49

Die Rekonstruktion wurde nicht direkt auf den Fundamenten des Wachtpostens 4/49 errichtet. Die Reste des originalen steinernen Wachtturmes liegen in der Nordostecke des Nachbaus. Im Vorfeld des Turmes ist ein Stück des Limes gut erhalten. Graben, Wall und Palisade am Waldrand veranschaulichen den Verlauf des Pfahlgrabens am nördlichsten Teilstück des Limes in der Wetterau.

Ein Gedenkstein, im Volksmund "Barbarenstein" genannt, in Turmnähe trägt das Datum 1912. Die Inschrift des Steines lautet: "LIMES IMPERII ROMANI - MEMORIAE ROMANORUM BARBARUS ANNO MDCCCCXII ROBERT SOMMER CUM UXORE CIVIS GISENIS", d.h. "Grenzwall des römischen Reiches - dem Andenken der Römer von einem Nichtrömer gewidmet im Jahre 1912, Robert Sommer und Frau, ein Giessener Bürger". Professor Sommer, der Mitbegründer der Heimat-vereinigung Schiffenberg Gießen e.V. im Jahre 1929 war, trug im Jahre 1935 den Grenzwall und den Gedenkstein dem Verein als Stiftung an mit der Verpflichtung beides zu erhalten.


 

 


 

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