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Obergermanischer Limes - Pohl


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Wappen von Pohl

© Bildquelle: Pohl (Nassau) - Wikipedia

Wappen von Pohl

Streckenabschnitt 2 - Pohl - VG Nassau

Rhein-Lahn-Kreis - EMS

In Blau rechts ein goldener Limesturm, den zwei von drei wie eine Teilung schräglinks ansteigende silberne Palisaden überdecken. Die beiden linken Palisaden sind von einem roten Löwenkopf belegt.

Pohl leitet seinen Ortsnamen und sein Ortswappen von der Lage an der einstigen römisch-germanischen Grenze her. Der Name ist ein Dialektwort für Pfahl, wie der Pfahlgraben des Limes auch bezeichnet wurde.

WP 2/25 im Pohler Wäldchen am Pohler Stich ist in der Nachbarschaft eines großen vorgeschichtlichen Grabhügels mit Holz- und Steinturm vorhanden. Im Boden ist vom einstigen Turm ein 30 cm hohes und 80 cm starkes Mauerwerk erhalten. Vielleicht wurde die Anlage bei Kampfhandlungen abgebrannt. An der Turmstelle findet sich eine Informationstafel.

Vom Wachtturm aus bestand Blickverbindung mit dem Kastell in Holzhausen und Aussicht auf die Talhänge am Hasenbach sowie über die gesamte Pohler Senke.

Auch hier bestand in römischer Zeit ein Limesdurchgang, durch den heute ein Weg im Wald führt. Die Palisade führte, ohne Rücksicht zu nehmen, über diesen und weitere Grabhügel hinweg.

Im gesamten Verlauf des Wäldchens ist der Limes auf einer Länge von etwa 600 Metern wieder gut sichtbar.

WP 2/24 wurde noch nicht entdeckt, man vermutet ihn in den Feldern östlich von Pohl.

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