© Bild: B. Efinger
Heckenumsäumung des Kastells Celeusum - Pförring
Römerkastell Pförring - Celeusum
Ein nahezu
quadratisches Plateau an der Bundesstrasse 299, die
heute von Hecken umsäumt wird und im Gelände gut
erkennbar ist, heißt im Volksmund "Biburg".
Schon 1507 wurde sie von Aventin, dem Vater der
bayerischen Geschichtsschreibung, Professor der
Universität Ingolstadt, als Wehranlage der Römerzeit
identifiziert.
Ausgrabungen der
Reichslimeskommission in den Jahren 1891 und 1893
bestätigten
Aventin. Hier stand einst ein römisches
Alenkastell, das die Aufgabe hatte,
den Limes bzw. einen Donauübergang zu sichern.
Eine Reitertruppe mit
rund 500 Soldaten, die "Ala I Flavia Singularia civium
Romanorum pia fidelis" mit ihren Pferden waren auf einer Fläche von knapp vier
Hektar untergebracht. Umgeben war das Reiterkastell mit einer 1,10 Meter dicken
Mauer.