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Osterburken -
Römerstadt
Bildquelle: Schild am
Ortseingang von Osterburken
Der
Streckenabschnitt 8 beginnt mit dem gegenüberliegenden
Jagstufer. Der erste Turm
WP 8/58
mit Sichtverbindung zum
Kastell Jagsthausen wurde
wurde oben am Steilhang, der zur Jagst abfällt,
nachgewiesen. Spuren gibt es davon heute keine mehr.
Die Turmstelle
WP 8/57
kann nur vermutet werden.
Besonderheit: Eine
Limesmauer
In Flur
Fasslenäcker sind bei
Wachtposten 8/56,
der heute nicht mehr sichtbar ist, etwa 1 km nördlich
der Jagst, die bisher südlichsten Spuren einer
Limesmauer ausgegraben worden.
Warum Limesmauer? Die Strecke bestand doch aus Wall
und Graben mit einer Palisade aus Holz?
Lucius Licinius, Zenturio der Legio VIII Augusta
erklärt: "In
der Spätphase des obergermanischen Limes wurde
aufgrund germanischer Überfälle anstelle von Wall und Graben
örtlich begrenzt eine
Mauer, ähnlich der
rätischen Mauer, gezogen. Diese
begann nördlich von Osterburken und reichte wohl bis
zum Jagstufer bei Jagsthausen."
WP 8/55
wird ebenfalls nur vermutet. Von
WP 8/54,
auf einer
Kuppe mit weitem Rundblick im Gewann "Heubirken"
gelegen, reichte die Sichtverbindung bis zum
Sechseckturm bei Gleichen.
WP 8/53
im "Säuhaus"
mit dem quadratischen Grundriss von 3,80 m wurde 1894
mit der nach Süden verlaufenden Limesmauer mit Graben
und Palisade ausgegraben. Wegen der Sichtverbindung
wird
WP 8/52
auf dem
Glasenberg vermutet.
Der
markante Schutthügel des
WP 8/51
"Vogelherd" liegt gut sichtbar im Hochwald. Er ist gut
erreichbar von einem Parkplatz an der Straße
Jagsthausen-Rossach, etwa 2 km von Rossach entfernt.
200 m westlich der Parkmöglichkeit liegt die
Turmruine, die einst einen quadratischen Grundriss von
4,30 m Seitenlänge besaß. Bei der Untersuchung 1897
waren noch 6-7 Steinlagen vorhanden.
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