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Der Mainlimes - Obernburg am Main


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Obernburg am Main

© Bild: B. Efinger

Salve in der Römerstadt Obernburg am Main,
die auch als "Main-Pompeji" bezeichnet wird, weil es hier
bedeutende Funde aus römischer Zeit gibt.

Die nasse Grenze - die ältere Mainlinie

Wachtturmrest des Mainlimes

Etwa 2,5 km südlich von Obernburg, an der B 469 bei km 22,7, befindet sich im Wald der einzig sichtbare Wachtturmrest des Mainlimes. Die Stelle selbst ist nicht gut zugänglich.

Ehemaliges Römerkastell Nemaninga

Um 90 n. Chr. entstand an der Kreuzung alter Handelsstraßen, die durch das Main-, Mümling- und Elsavatal führten, ein Holz-Erde-Kastell als Vorgängerbau des knapp 3 ha großen steinernen Kohortenkastells, das wegen seiner strategischen Bedeutung stark befestigt war.

In ihm war von 91 bis 259/260 n. Chr. die vierte aquitanische Reiterkohorte, eine Hilfstruppe der 22. Legion Primigenia pia fidelis mit dem Hauptquartier in Mainz, stationiert. Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. wurde der Kohorte zur zusätzlichen Grenzsicherung der Britonennumerus der nemaningensischen Späher unterstellt. Ihr Beiname ist der des Kastells: Nemaninga.

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