Eichstätt 30 | Nassenfels | Exkurs: Bergen

   
 

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Burg Nassenfels

© Bild: B. Efinger

Burg Nassenfels auf ehemaligem Kastellgelände

Im 2. Jh. n. Chr. wurde Nassenfels als "Vicus Scuttarensium" der bedeutendste Marktort im Hinterland des Limes und der zivile Mittelpunktort der Region. Einige Funde aus dem Kastell und der zivilen römischen Handelsniederlassung sind im Ur- und Frühgeschichtlichen Museum in Eichstätt zu sehen. Eine Gedenktafel am Bergfried, der nicht öffentlich zugänglich ist, erinnert daran, dass hier einst ein Römerkastell stand.

Vermutlich wurde das Lager aufgegeben, nachdem das Kastell Vetoniana [Pfünz] zur Sicherung des Überganges über die Altmühl errichtet worden war. Durch Ausgrabungen konnten ein 67 m langes Kaufhaus, Handwerksbetriebe, Bäder und Villen nachgewiesen werden.

Vor der Burg in Nassenfels, die nicht besichtigt werden kann, lädt ein Rastplatz an der Schutter zum Verweilen ein.

Ein römischer Stein ist rechts in der Vorhalle der katholischen Kirche St. Nikolaus eingemauert, mit dem Namen der römischen Handelssiedlung Vicus Scuttarensis. Auf dem Weihestein steht [abgekürzt], dass die Vicani Scuttarenses dem röm. [Kriegsgott] Mars und der [Siegesgöttin] Victoria [Weihegeschenke] verehrt haben.

 


 

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