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Limesabschnitt Grubenholz bei Mögglingen
Römischer Kalkofen im keltischen Grabhügel
Schnurgerade verlief die Mauer vom "Grubenholz"
zum "Kolbenberg". Neben den Resten der
römischen Grenzsicherungsanlagen bei Rainau-Buch und
Rainau-Dalkingen ist dieser Limesabschnitt im
Grubenholz die
besterhaltene Strecke der rätischen Mauer in
Baden-Württemberg.
Zur
Limeswanderung starten Sie am besten am
Wanderparkplatz zwischen
Mögglingen und
Heuchlingen.
Die erste Schautafel informiert hier über den Verlauf und
die Größe des Limes sowie über die
Römische Besetzung.
Die Landkarten bieten einen Überblick über die
ehemaligen römischen Provinzen.
Weiter geht es auf dem Wanderweg durch das sogenannte
"Grubenholz" in Richtung
Böbingen. Auf Römerspuren führt der
Weg vorbei an keltischen
Grabhügeln,
die heute noch, da sie im Wald liegen,
vor den Pflugscharen geschützt sind. Mehr als 40 Hügel
befinden sich hier, zum Teil
noch von imposanter Höhe. Sie sind Reste eines großen Gräberfeldes, das zwischen 750 und 450 v
Chr. angelegt wurde.
Im weiteren Verlauf des Lehrpfades erhält der Wanderer Informationen zu
römischen Kalköfen.
Man gelangt nun zum höchsten Punkt des Limes nördlich des
Remstales, wo früher römische Soldaten patroullierten,
Waren verkauft wurden und Reiter vorbei kamen. Heute
berichten die Informationstafeln von der damaligen
Geschichte. Abbildungen von alten Münzen und
Wachtürmen, Skizzen
vom Alltag am Limes zur Zeit der Römer, Daten und alte
Sagen sollen die Bedeutung des Limes für Wanderer, die
in Mögglingen vorbei kommen, verdeutlichen.
So hatten
die Römer einst Angst vor dem
Grubenholz, geisterte
dort doch der neckische "Grubenholzmann". Die Wanderer heutzutage müssen
sich vor ihm jedoch nicht mehr fürchten, weil er nur
böse Holzdiebe festhält, oder sich ihnen auf den
Rücken setzt und sich tragen lässt, bis der Holzdieb
todmüde zu Hause ankommt. Auch diese Sage ist auf der
Schautafel über
die
Teufelsmauer
beschrieben.
Links:
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