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Bild:
B. Efinger
Miltenberg
- Mainlinie - Nasse Grenze
Gegen Ende des 1.
Jh. n. Chr. hatten die Römer das Untermaingebiet in
ihren Besitz gebracht und mit
Kastellen gesichert. Von
Seligenstadt bis
Wörth bildete der Main die sog. nasse
Grenze. Von dort aus zog sich die
Holzpalisade über
die Höhen des Odenwaldes bis nach
Bad Wimpfen am
Neckar hin.
Kaiser
Antoninus
Pius [138-161 n. Chr.] gab den
Odenwaldlimes auf und
ließ die Linie des vorderen Limes besetzen. Gegen 155
n. Chr. wurde der Main bis zum heutigen Miltenberg
nasse Grenze. Die römische Zeit Miltenbergs dauerte
somit nur rund 100 Jahre. Sie hinterließ jedoch
bedeutende und bleibende Spuren.
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