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Bild:
B. Efinger
WP 7/6
bei Wenschdorf-Miltenberg - Fundamentreste
Nur wenige
Fundamentreste blieben vom WP
7/6 oben an der Steigenklinge bei Wenschdorf
übrig. Gleich zwei Nebengebäude wurden ausgegraben.
Die überwachsenen Grundmauern des größeren sind
westlich der Turmstelle noch schwach zu erkennen.
Am östlichen Rand
von Wenschdorf trifft eine römische Straße, die vom
Altstadtkastell Miltenbergs ausgeht, auf den Limes.
Spuren davon sind nicht erkennbar.
Die Limesführung von
Walldürn bis zur Mainlinie mit ihren Knicken steht im
Gegensatz zu der völlig geraden Strecke von 80 km
Länge. Hier wurde von den Römern offensichtlich die
Absicht verfolgt, den Grenzwall oben auf der
Hochfläche zu führen und das steile Marsbachtal zu
umgehen.
Zwischen Osterburken
und Miltenberg ist der Pfahlgraben nur an wenigen
Stellen sichtbar. Wall und Graben waren in diesem
Streckenabschnitt offensichtlich nicht überall
ausgeführt. Weil die römische Grenze durch das damals dicht
bewaldete Buntsandsteingebiet des östlichen Odenwaldes
verlief, war diese Strecke kaum gefährdet.
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