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WP 7/6
bei Wenschdorf-Miltenberg - Schautafel
Etwa 200 m nach der
Erasmuskapelle beginnt der Kreis Miltenberg und damit
das Bundesland Bayern.
Das letzte Teilstück
der römischen Reichsgrenze bis zur Mainlinie ist von Turmstellen mit
Nebengebäuden geprägt, die allgemein als Wachthäuser
bezeichnet werden. Bis zu WP 7/6, der ersten
sichtbaren Turmstelle existierten allein fünf
derartige Anlagen.
WP 7/17 - dicht an der
Grenze zwischen Bayern und Baden-Württemberg - in der
"Schwarzen Sutte" ist als deutlicher Schutthügel
zu erkennen. Bei WP 7/16
Weiße Mauer, der vom vorhergehenden Turm nur 209 m
entfernt ist, ist ein flacher und länglicher Hügel
sichtbar. Hier stand ein hausartiger Bau, ein
Nebengebäude ähnlich wie
bei WP 7/31 am
Limeslehrpfad Walldürn.
Östlich des Weges am
Waldrand liegt WP 7/15
Sauergras, dessen niedriger Hügel noch Grabungsspuren
zeigt. Spuren der WP 7/13
- eindrucksvoller
Schutthügel - mit Nebengebäude im Haagwald
und
WP 7/12
sind im Wald
südlich von Wenschdorf zu sehen. Da der Pfahlgraben
nirgends erhalten ist, sind sie jedoch nicht leicht zu
finden. Der nicht erhaltene WP
7/11
Heunschhecken-Nord
lag etwa 600 m südlich von Wenschdorf in einer
Waldecke.
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