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Eindrucksvoller Limeswall im Oberwald von
Langen-Bergheim
© Bild:
B. Efinger
Streckenabschnitt
4 - Marköbel - Inheiden
Östliche
Wetteraustrecke - Südteil - Main-Kinzig-Kreis
Östliche Wetteraustrecke - Nordteil - Wetteraukreis
Limesverlauf: Marköbel - Inheiden
In
den späteren Phasen des Limesausbaus wurde hier
stattdessen
Palisade und schließlich Wall und
Graben errichtet. Zuerst hatte die als „Baracke“
bezeichnete Anlage des
Holzturmes einen annähernd
kreisförmigen Ringgraben von rund 12 m Durchmesser.
Darauf folgte eine zweite Umwehrung, die fast quadratisch mit abgerundeten Ecken war.
In der letzten Bauphase wurde ein schmales, tiefes
Gräbchen mit senkrechten Wänden angelegt, vermutlich
für eine Holzwand, mit einer Unterbrechung an der
Ostseite. Im Innern der Anlage konnten mehrere
Kulturschichten und eine kleine Feuerstelle
festgestellt werden. Die in den Gräben gefundenen
Gefäßscherben sind heute verschollen.
Dieser Holzturm muss bereits längere Zeit aufgegeben
gewesen sein, als der
Steinturm direkt östlich davon
errichtet wurde, da dessen flacher Ringgraben über
die Gräben der älteren Anlage führte. Der Graben ist
an der dem Wall zugewandten Ostseite für einige
Meter unterbrochen, um einen Übergang zu schaffen.
Die Grundmauern des quadratischen Steinturmes von
5,50 m Seitenlänge sind bis auf die Fundamente
ausgebrochen. Vom südlich gelegenen Holzturm 2
wurden einzig zwei
Eckpfosten des Turmes freigelegt
und der Ringgraben
an zwei Stellen geschnitten.
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