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© Bild:
B. Efinger
Kohortenkastell
Lorch -
Westtor - Fundamente des nördlichen Torturmes
Das
Steinkastell Lorch mit einer Fläche von 2,4 ha, die
letzte und südlichste Garnison am vorderen
obergermanischen Limes, nahm den Platz ein, den Köngen
am Neckarlimes innehatte. Lorch war der südlichste Stützpunkt am obergermanischen
Limes an der Hauptdurchgangsstraße von Cannstatt durch
das
Remstal nach Rätien.
Vermutlich
wurde die gemischte Fuß- und Reitertruppe, deren
Sollstärke 480 Mann betrug, eine unbekannte Cohors quingenaria
equitata, um die Mitte des 2. Jh. n. Chr. von Köngen
nach Lorch vorverlegt. Nicht weit von hier begann im
Rotenbachtal östlich von Lorch die
rätische Mauer.
Das
Kastell lag im heutigen Ortskern unten im
Remstal. Mit der Frontseite war es
vielleicht [siehe
nächste Seite] talaufwärts nach Osten
gerichtet. Innerhalb des ehemaligen Kastells steht die
heutige Stadtkirche. Sichtbar sind die Fundamente des
nördlichen Torturmes des Westtors im Hof des ev.
Gemeindezentrums in der Kirchstraße 30.
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