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Bild:
B. Efinger
Weitere
Mauerrekonstruktion im Rotenbachtal
Etwa 90 m östlich des
Beginns der rätischen Mauer wurde ein weiteres
Teilstück rekonstruiert.
Hier haben sich im
Bachbett Reste einer Holzverbauung aus bis zu 55 cm
dicken Eichenstämmen erhalten. Die Reste dieser
Konstruktion sind wohl in Zusammen-hang mit der
Bachquerung des Limes zu sehen.
Hier im feuchten Grund
des Rotenbachtales konnten sich die Hölzer erhalten
und somit eine jahrgenaue Datierung ermöglichen.
Aufgrund der Jahrringe wurde das Holz im Winter
163/64 geschlagen.
Da die
Palisade
von Schwabsberg im Ostalbkreis in das
Jahr 165 n. Chr. datiert werden kann, ergibt sich
das Bild eines zügigen Aufbaus aller Teile des
Limes, der wohl bereits unter
Kaiser
Antonus Pius [138-161 n. Chr.] begonnen
wurde.
Auch
zwischen Schwäbisch Gmünd und dem Kocherübergang ist
der Limes nur sehr spärlich erhalten. Längere
zusammenhängende Strecken fehlen, kleinere Strecken
der rätischen Mauer und Wachtturmreste sind jedoch
vorhanden.
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