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© Bild:
B. Efinger
WP 12/11 -
restaurierte Grundmauern
In Lorch fährt man
Richtung Götzenmühle bis zu einem kleinen Parkplatz,
wo der Weg in den Wald eintritt. Hier wird der
Limesverlauf durch einen Limesstein markiert.
Der
Limeswanderweg führt zunächst nach links und dann
teilweise steil bergauf. Nach ca. 1 km erreicht man
dann die Anhöhe mit den restaurierten Grundmauern des
WP
12/11
mit der quadratischen Grundfläche von 4,5 x 4,5 m
nördlich der Götzenmühle.
Die Stärke
der Mauer schwankt zwischen 0,95 und 1,1 m. Starke
Brandschichten, die im Innern gefunden wurden, deuten
auf eine Zerstörung des Turmes durch ein Schadenfeuer
hin.
1877
wurden die erhaltenen Turmfundamente freigelegt.
Weitere Grabungen erfolgten 1885 und 1887. Damals war
das Mauerwerk noch 1,60 m hoch erhalten. Weil bei
diesen Untersuchungen kein Türeingang festgestellt
werden konnte, ist diese Turmstelle ein deutlicher
Beweis dafür, dass der Zugang zu den Türmen im
ersten Stockwerk lag.
In
römischer Zeit muss von dieser höchsten Erhebung des
"Eberrainwasens" eine ausgezeichnete Fernsicht
bestanden haben, da der Wald im Bereich der Grenzlinie
völlig gerodet war.
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