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Bild: B. Efinger
Das
Kastell:
Bei
der Vorverlegung des Limes nach Norden um 150/160
n. Chr. wurde mit der ala II Flavia miliaria, einer
1000 Mann starken Reitereinheit, die bedeutendste
Truppe des rätischen Heeres von Heidenheim nach Aalen
verlegt. Sie
bezog in Aalen das mit 5,9 ha größte Kastell
am Limes, das zudem an einer strategisch sehr günstigen
Stelle errichtet wurde.
Von
Süden gab es von hier aus einen bequem gangbaren
Weg über die Alb via Heidenheim und nach Norden
erschloss sich das Gelände für die Römer
durch die Flusstäler von Jagst und Kocher. Vom
Neckar aus konnte man zudem durch das
Remstal über
Aalen und das
Nördlinger Ries bis an die Donau
gelangen, ohne die Alb überqueren zu müssen.
Grabungsgeschichte:
Die ersten systematischen Untersuchungen im Kastell
Aalen erfolgten durch die
Reichslimeskommission in
den Jahren 1894/95, wobei die Umwehrung und Teile
des Stabsgebäudes ausgegraben wurden.
1962
legte man das Nordtor frei, das heute vor dem Eingang
des Limesmuseums zu sehen ist. Im Zuge der Museumserweiterung
konnte schließlich von 1978 bis 1986 das Stabsgebäude
vollständig archäologisch untersucht und
in seinen Grundmauern konserviert werden. Es bildet
heute das Zentrum des archäologischen Parks hinter
dem Museum.
Attraktion
des Parkes ist der originale Nachbau eines römischen
Baukrans.
Römischer
Baukran
Ein
Klick auf die Mitte des Bildes oben zeigt Ihnen
die Bauinschrift des Alenkastells.
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