Reiterrelief
Limesmuseum Aalen
 

Römer, Reiter und Kastelle

   
 
Aalen - das größte Kastell am Limes


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Römertage
23./24.9.2000

 



 



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Limesmuseum - das Kastell

© Bild: B. Efinger

Das Kastell:

Bei der Vorverlegung des Limes nach Norden um 150/160 n. Chr. wurde mit der ala II Flavia miliaria, einer 1000 Mann starken Reitereinheit, die bedeutendste Truppe des rätischen Heeres von Heidenheim nach Aalen verlegt. Sie bezog in Aalen das mit 5,9 ha größte Kastell am Limes, das zudem an einer strategisch sehr günstigen Stelle errichtet wurde.

Von Süden gab es von hier aus einen bequem gangbaren Weg über die Alb via Heidenheim und nach Norden erschloss sich das Gelände für die Römer durch die Flusstäler von Jagst und Kocher. Vom Neckar aus konnte man zudem durch das Remstal über Aalen und das Nördlinger Ries bis an die Donau gelangen, ohne die Alb überqueren zu müssen.

Grabungsgeschichte:

Die ersten systematischen Untersuchungen im Kastell Aalen erfolgten durch die Reichslimeskommission in den Jahren 1894/95, wobei die Umwehrung und Teile des Stabsgebäudes ausgegraben wurden.

1962 legte man das Nordtor frei, das heute vor dem Eingang des Limesmuseums zu sehen ist. Im Zuge der Museumserweiterung konnte schließlich von 1978 bis 1986 das Stabsgebäude vollständig archäologisch untersucht und in seinen Grundmauern konserviert werden. Es bildet heute das Zentrum des archäologischen Parks hinter dem Museum.

Attraktion des Parkes ist der originale Nachbau eines römischen Baukrans.

Römischer Baukran

Ein Klick auf die Mitte des Bildes oben zeigt Ihnen
die Bauinschrift des Alenkastells.
 

 


 

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