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Projekt
Limesroute - Region Hesselberg - Stele Langfurth

©
Bild: B. Efinger
Stele
- Limesdurchlass mit Wachttürmen
Die
Stele macht ausführlich auf dort auf den entlang der
Gemeindegrenze zu Wittelshofen verlaufenden Limes
und den „Limesknick“ aufmerksam. Daneben wird auch
über die Gemeinde Langfurth informiert.
Hier
ändert der Limes seine Richtung nach Osten, um den
Hesselberg in das römische Gebiet mit einzubeziehen.
Der Waldweg im Bereich der Knickstelle bildet auf
etwa 400 m die Gemeindegrenze zwischen
Langfurth und
Wittelshofen.
Direkt
an der Knickstelle war ein Mauerdurchlass, der
vielleicht von zwei
Türmen flankiert
wurde, von denen heute nichts mehr zu sehen ist. Der
südwestliche Turm [WP 13/22]
liegt direkt am Anfang des Knicks. Seine Fundamente
wurden in den 1890er Jahren von Wilhelm Kohl
freigelegt. Der Grundriss betrug 6,5 m Breite und 6
m Tiefe, der Eingang war nicht wie üblich im 1.
Stock, sondern ebenerdig.
Neben
dem Wachtposten befand sich ein 1,7 m breiter
Durchlass für Fußgänger. Nach einem 5,3 m langen
Mauerabschnitt folgte für den Wahrenverkehr eine
noch etwas breitere Durchfahrt.
Ein
weiterer Wachtposten [WP 13/22]
lag wahrscheinlich in nur 55,5 m Entfernung, wie
Funde von Mörtelbrocken und gemörtelten Steinen
vermuten lassen.
Die
zweite Seite der Stele informiert allgemein über den
Grenzverkehr am Limes und über Warenaustausch
zwischen römischen Provinzen einerseits und Römern
und Germanen andererseits.
Die
der Strasse abgewandte dritte Seite bietet
Informationen zur Gemeinde Langfurth, den Ortsteilen
und zur Geschichte des Ortes Langfurth.
Die
Reihe wird fortgesetzt und nach und nach werden
neben den
bereits aufgestellten Stelen
beim Kastell Ruffenhofen weitere Stelen
präsentiert. Eine Übersicht der geplanten Stelen
finden Sie
auf
der nächsten Seite.
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