Limeshain 1 | | 3

   
 
Obergermanischer Limes - Marköbel - Inheiden


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Rekonstruierte Limesanlage bei Limeshain-Rommelhausen

Limeshain-Rommelhausen - Rekonstruierte Limesanlage

© Bild: B. Efinger

Streckenabschnitt 4 - Marköbel - Inheiden

Östliche Wetteraustrecke - Nordteil - Wetteraukreis

Limesverlauf: Limeshain - Inheiden

Ausgangspunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz am Sportplatz in Limeshain- Rommelhausen. Hier beginnt ein ca. 3 km langer archäologischer Wanderweg und naturkundlicher Waldlehrpfad mit ersten Informationstafeln.

Ein Waldweg parallel zur Landstrasse Rommelhausen-Ostheim führt durch die Waldabteilung „Försterahl“ zu einem rekonstruierten Abschnitt des Limes, wie er in der Zeit um 200 n. Chr. ausgesehen haben mag. Auf 25 m Länge ist die Anlage mit Wall, Graben und 2,50 m hoher Palisade wieder errichtet worden.

Von hier aus führt der Weg zunächst nach Süden zum Wachtposten 4/103 „im Unterwald“. Ein Waldweg trennt heute den südlich gelegenen älteren Holzturm von 3,70 x 4,40 m Größe, der sich im Gelände als flache Erhöhung abzeichnet und einen Ringgraben aufweist, von einem jüngeren Steinturm, der in 38 m Entfernung direkt nördlich am Weg liegt.

Der quadratische Turm von 5,90 m Seitenlänge und 1,15 m Mauerstärke ist durch die Ausgrabungsarbeiten stark gestört. Ein Graben, der ihn umgab, besaß auf der dem Wall zugewandten Seite einen Übergang. Die Stelle ist deutlich als Hügel und besonders an den vielen umher liegenden Basaltsteinen zu erkennen. Bei den Grabungen in den Jahren 1897/98 wurden Spuren eines Flechtwerkzaunes der älteren Limeslinie gefunden, der vor Errichtung der großen Palisade den Grenzverlauf markierte.

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