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Rekonstruktion eines hölzernen Limesturmes
mit einem in Trockenmauertechnik
errichteten Steinsockel
Holztürme - Teil 2
Wurde an der
Stelle eines hölzernen Wachtturmes gegraben, stieß man
in der Regel auf Spuren von vier mächtigen
Holzträgern. Für diese senkrechten Hauptträger wurden
von den römischen Erbauern behauene Balken mit
quadratischem Querschnitt verwendet.
Selten jedoch
wurden Reste des darüber liegenden Bauwerks gefunden.
An manchen Limesstrecken entdeckten die Archäologen
Turmunterbauten, die aus Holz, Steinen und Erde
bestanden.
Die Steine waren
ohne Mörtel an den Außenseiten aufgesetzt. Diese
Konstruktion bestand aus mehreren
übereinander geschichteten Balkenrosten, welche die
Erdfüllung zusammenhielten.

Grundriss des Holzturmes WP 10/26
Odenwald
In den Ecken standen die senkrechten Holzträger.
Die Fronten außen bestanden aus Trockenmauerwerk.
Darin befanden sich Schlitze für den waagrechten Rost
aus Holz. Der Turmsockel war innen mit Lehm
ausgefüllt.
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