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Limestour: Limesanlagen - Die Rätische Mauer


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 Rekonstruktion der Rätischen Mauer beim Dennenloher See

© Bild: B. Efinger

Rekonstruiertes Mauerstück der Rätischen Mauer
am Dennenloher See - nur wenige km vom
Westufer des Altmühlsees entfernt

Die Steinmauer ist hier in ihrer Originalhöhe
von ca. 3 Metern nachgebaut.

Die Rätische Mauer

Kaiser Mark Aurel musste sich fast während seiner gesamten Regierungszeit mit Unruhen an der Grenze zum freien Germanien auseinandersetzen. Die Marko-mannen und andere germanische Stämme griffen entlang der Provinzgrenzen von Rätien, Noricum und Pannonien das römische Reich an und verwüsteten das Land. Am rätischen Limes reichten diese Zerstörungen anscheinend bis in die Gegend des Kastells Dambach nördlich des Hesselberges. Nur mit größter Mühe konnten die Römer diese Angriffe abwehren.

Unter Kaiser Commodus wurde deshalb auch die Grenze in Rätien verstärkt. In Regensburg wurde nun die legio III Italica stationiert und die Holzpalisade bzw der  Flechtwerkzaun durch eine Steinmauer ersetzt . Die bereits errichteten Steintürme wurden direkt in die Mauer integriert.

Die Rätische Mauer - auch Teufelsmauer genannt - war etwa 2 bis 3 m hoch, 1m - 1,20 m stark, hatte eine Länge von ca. 166 km und begann im Rotenbachtal bei Schwäbisch Gmünd. Rom musste also seine Grenzen ständig verstärken, der Druck der germanischen Stämme wuchs ständig und bedrohte auch im 3. Jh. n. Chr. den Rätischen Limes.
 

 


 

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