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Limestour: Limesanlagen - Wall und Graben mit Palisade


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 Eichenpfähle der Limespalisade

© Bild: B. Efinger

Eichenpfähle der Limespalisade
Fundort Schwabsberg [165 n. Chr.]
Limesmuseum Aalen

Diese Eichenpfähle waren in ein im Querschnitt trapezförmiges Gräbchen eingelassen und mit Steinen verkeilt. Nur an den Grenzübergängen setzte die Palisade aus. Diese Durchlässe wurden von den Besatzungen der Limestürme oder sogenannter Feldwachen überwacht. Auf einem der Palisade parallel verlaufenden und befahrbaren Patrouillenweg bestanden untereinander Verbindungen.

Am Südrand von Schwabsberg - Gemeinde Rainau im Ostalb-Kreis - wurden 1969 und 1976 Teile der hölzernen Palisade aufgedeckt. Die gespaltenen Stämme von Eichen sind noch knapp einen Meter lang und haben einen Durchmesser zwischen 40 cm und 60 cm.

Wie eine dendochronologische Untersuchung [Zeitbestimmung mit Hilfe von Jahresringen der Bäume] der Baumreste zeigt, erbaute das römische Militär diese Palisade spätestens in den Jahren 139/140 n. Chr.
 

 


 

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