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Kohortenkastell - Modell
3. Kohortenkastelle mit etwa 500
Mann Besatzung
Umwehrung des
Lagers:
Um das Lager
herum hoben Soldaten einen Umfassungsgraben [fossa]
von ca. 10 m Breite und 3 m Tiefe aus, nachdem sie das
Gelände zuvor durch Annäherungshindernisse wie cippi,
lilia, stimuli etc. gesichert hatten. Diese
Annäherungshindernisse kennen wir bereits aus dem
Gallischen Krieg von der Belagerung Alesias.
Mit dem Aushub
des Grabens wurde eine Holzerdemauer errichtet und
dahinter ein Erdwall [vallum] aufgeschüttet. Zwischen
Wall und Kasernen blieb ein 30 m breiter Zwischenraum
[intervallum]. Für den Fall eines Angriffs wurde eine
Lagerringstraße [via singularis] für die Soldaten um
die Kasernen gebaut.
Lagerstraßen:
Der cardo maximus
wurde zur Hauptstrasse des Lagers ausgebaut. Der
decumanus maximus wurde im vorderen Teil des Lagers
zur Ausfallstraße [via praetoria] und im rückwärtigen
Teil zur rückwärtigen Lagerstraße [via decumana]. Die
cardines und decumani wurden zu Verbindungsstraßen der
Kasernen [viae vicinariae]. Von diesen wiederum wurde
die via quintana [so genannt, weil sie die 5. von den
6. Manipeln trennte] breiter ausgebaut.
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