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Limesprojekt: Wort- und Sacherklärungen


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Wetterau

Die Wetterau, zwischen den Höhen des Taunus im Westen und dem Vogelsberg im Nordosten gelegen, zählt zu den bedeutendsten Kulturlandschaften Deutschlands und wird seit Jahrtausenden von Menschen besiedelt.

Dies wurde vor allem durch das ausgesprochen milde Klima, besonders fruchtbare Böden und ein weit verzweigtes Gewässernetz begünstigt. Die ältesten menschlichen Spuren findet man in der Umgebung von Münzenberg.

Auf schmalen windgeschützten Geländeterrassen befanden sich die Lagerplätze der Jäger und Sammler, die dort vor über einer halben Million Jahren aus anstehendem Gestein einfache Steinwerkzeuge fertigten.

Diese Geräte, wie z.B. Schaber zur Holz und Lederbearbeitung, gehören zu ältesten Werkzeugen überhaupt und fanden in vielen Publikationen Beachtung.

Namensgebend für den Kreis Wetterau ist die Landschaft nördlich von Frankfurt am Main. Die Wetterau ist die innerhalb des Rhein-Main-Tieflandes fruchtbarste Lößlandschaft und als nahezu waldfreies Gebiet die ertragreichste Ackerlandschaft Hessens. Die Höhenlagen bleiben im Wesentlichen unter 250 m. Von der Nidda und ihren zahlreichen Nebenflüssen durchflossen, ist sie in zahlreiche Rücken und Senken gegliedert, in deren Grund sich teilweise breite Auen ausgebildet haben.

Benannt ist die Landschaft nach dem Fluss Wetter. Im Westen ragen noch die Ausläufer des Taunus in das Kreisgebiet. Hier befinden sich zahlreiche Mineral- und Thermalquellen [Bad Nauheim, Nidda-Bad Salzhausen, Bad Vilbel]. Im Osten des Kreises führt das Ronneburger Hügelland zu den Ausläufern des Vogelsberg hin.

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