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Limesprojekt: Wort- und Sacherklärungen


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Satyrn

sind Naturdämonen der griechischen Mythologie. Sie treten als wilde, übermütige, lüsterne Wesen auf und sind wie die Silene [ältere Satyrn] halb pferdgestaltig dargestellt und von diesen nicht zu unterscheiden. Sie hielten sich im Gefolge des Dionysos [Bacchus] auf und wurden später oft als junge Schar einem alten Silen gegenübergestellt, der als ihr Vater galt.

Spolien

Spolien, von lat. spolium = Beute, Raub- oder Siegespreis, bezeichnen wieder verwendete, vielfach aus Beutegut stammende und noch gut erhaltene Bauteile, die sowohl dekorativ als auch symbolisch genutzt werden. Die bekanntesten Beispiele sind die mit den Bronzepferden an der Fassade von San Marco in Venedig und den Säulen aus Ravenna im inneren Oktogon der Pfalzkapelle in Aachen benannt.

Sueben

lateinisch Suebi: germnischer Volksstamm, der sich unter der Führung von Ariovist um 72 v. Chr. im heutigen Elsaß niederließ. Cäsar trieb Ariovist und die Sueben 58 v. Chr. über den Rhein zurück.

Trajanssäule

Trajanssäule

Gegenüber dem Cäsarforum in Rom befindet sich das Trajansforum und die Trajanssäule. Ihre Reliefs berichten über zwei Feldzüge unter Trajan gegen die Daker. Die Säule wurde 113 n. Chr. fertig gestellt. Die Reliefs winden sich in einer Länge von 200 Metern spiralförmig die Säule empor. Die Höhe der Säule beträgt mit ihrem Sockel 36 Meter. In ihrem Fuß befindet sich eine Grabzelle, in der die Asche des Kaisers beigesetzt wurde.
 

 


 

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