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Markomannen
ein suebischer Germanenstamm,
der ursprünglich
im Maingebiet siedelte. Unter ihrem König
Marbod zogen sie nach Böhmen,
nachdem sie 9 v. Chr. von den Römern besiegt worden
waren. Der Druck anderer
Germanenstämme, soziale und wirtschaftliche Veränderungen und die
Schwäche der römischen Verteidigung führten zu den Markomanennkriegen, die mit Unterbrechungen von 166 bis 180
n. Chr. dauerten. Dabei drangen die Germanen bis
nach Oberitalien vor und konnten von
Mark Aurel nur
mit Mühe abgewehrt werden. Weitere Einfälle der Markomannen
erfolgten im 3. und 4. Jh. n. Chr.
Markomannenkriege:
Während der Regierungszeit des Kaisers
Mark Aurel
hatte der Druck der germanischen Stämme auf die
Grenze des römischen Reichs zwischen dem Donauraum
und in Bereichen des Limes zugenommen. Zu diesen
Stämmen gehörten u. a. die Markomannen und Sarmaten.
Diese kriegerischen Ereignisse gingen als "Markommannenkriege"
(165-175 und 177-182) in die Geschichte ein.
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