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Alamannen/Alemannen
Die
Bevölkerungsgruppen, welche die Römer unter der
Bezeichnung "Alamanni" [Menschen/Männer]
zusammenfassten, war eine Vereinigung germanischer
Stämme.
Im 3. Jh.
n. Chr. sind sie in der Gegend von Mainz bezeugt.
Wiederholte
Raubzüge und Überfälle veranlassten die Römer um 260
n. Chr. zur Aufgabe des Limes und zum Rückzug hinter
Rhein und Donau.
In
der 2. Hälfte des 6. und im 7. Jh. stießen die A.
unter fränkischer Führung über den Hochrhein vor und
siedelten im Schweizer Mittelland.
Links:
Angrivarier-Wall
Im
nördlichsten Zipfel von Nordrhein-Westfalen wurden
bei der Ortschaft Wasserstraße die Spuren von
mehreren Wall-Graben-Anlagen aus der Luft
dokumentiert. Im 19. Jahrhundert waren diese
mächtigen spätmittelalterlichen Landwehr-Anlagen
noch obertägig sichtbar und wurden als Reste des
lang gesuchten Angrivarier-Walles angesehen.
Ariovist
Bekannt ist der germanische Heerkönig und Führer der Sueben Ariovist durch die Schilderungen in
Cäsars
Gallischen Krieg. Um 71 v. Chr. drängte er mit seinem
Stamm auf linksrheinisches Gebiet, nachdem ihn die
gallischen Sequaner gegen die mächtigen Häduer zu
Hilfe gerufen hatten. Ariovist schlug die Häduer
mehrfach und weitete seinen Einfluss im Gebiet der
Sequaner bedrohlich aus.
Diese wandten sich
daraufhin an
Cäsar um Hilfe gegen den Germanenstamm.
Da Ariovist der Forderung Cäsars, die gallischen
Stämme in Ruhe zu lassen, nicht nachkam, kam es zur
kriegerischen Auseinandersetzung mit Ariovist.
Cäsar
schlug 58 v. Chr. Ariovist in der Schlacht bei
Vesontio [Besancon] in der Gegend von Mülhausen.
Ariovist floh über den Rhein und starb etwa 54 v. Chr.
Links:
Attuarier/Chattuarier/Kattuarier
Stamm an der mittleren und
oberen Ruhr, der von Tiberius unterworfen wurde.
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