© Bild: B. Efinger
Limesgedenkstein in Kipfenberg
Der 15. und letzte
Streckenabschnitt von 31 km Länge beginnt mit einem steilen Anstieg
auf die Albhochfläche an der heutigen Altmühl-Brücke
in Kipfenberg. Der Limes zieht dann an
Denkendorf und
Altmannstein vorbei und endet bei
Hienheim an der
Donau kurz vor dem Donaudurchbruch durch den Jura.
Dieser Abschnitt verläuft im wesentlichen geradlinig,
nur bei Sandersdorf gibt es einen leichte Ausbuchtung
nach Norden, die bisher nicht plausibel erklärt werden
kann.
Im Jahre 80 n. Chr.
wurde von den Römern zunächst das Kastell
Kösching
nördlich der Donau errichtet, der Ausbau des Limes mit
Wachttürmen erfolgte erst später. Unter Kaiser
Trajan
wurde dann am Anfang des 2. Jh. n. Chr. das Kastell
Pförring errichtet.
Der
kurze Grenzabschnitt gehört heute zu den
besterhaltenen des rätischen Limes. Dies hat seinen
Grund. Stellenweise zieht er durch einsame Wälder des Köschinger und Hienheimer Forstes, in denen es sehr
schwierig ist, seinem Verlauf zu folgen.
Kleine
Infanterieeinheiten können außer den Truppen aus
Pfünz
und Eining den Wachtdienst am Limes übernommen haben.
Bisher sind allerdings nur zwei Kleinkastelle entdeckt
worden, weitere - sofern es sie gibt - blieben bisher
unbekannt.