Neuburg | Kipfenberg 8 | 9

   
 

Rätischer Limes: Kipfenberg - Hienheim


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Limesgedenkstein in Kipfenberg

© Bild: B. Efinger

Limesgedenkstein in Kipfenberg

Der 15. und letzte Streckenabschnitt von 31 km Länge beginnt mit einem steilen Anstieg auf die Albhochfläche an der heutigen Altmühl-Brücke in Kipfenberg. Der Limes zieht dann an Denkendorf und Altmannstein vorbei und endet bei Hienheim an der Donau kurz vor dem Donaudurchbruch durch den Jura. Dieser Abschnitt verläuft im wesentlichen geradlinig, nur bei Sandersdorf gibt es einen leichte Ausbuchtung nach Norden, die bisher nicht plausibel erklärt werden kann.

Im Jahre 80 n. Chr. wurde von den Römern zunächst das Kastell Kösching nördlich der Donau errichtet, der Ausbau des Limes mit Wachttürmen erfolgte erst später. Unter Kaiser Trajan wurde dann am Anfang des 2. Jh. n. Chr. das Kastell Pförring errichtet.

Der kurze Grenzabschnitt gehört heute zu den besterhaltenen des rätischen Limes. Dies hat seinen Grund. Stellenweise zieht er durch einsame Wälder des Köschinger und Hienheimer Forstes, in denen es sehr schwierig ist, seinem Verlauf zu folgen.

Kleine Infanterieeinheiten können außer den Truppen aus Pfünz und Eining den Wachtdienst am Limes übernommen haben. Bisher sind allerdings nur zwei Kleinkastelle entdeckt worden, weitere - sofern es sie gibt - blieben bisher unbekannt.

 


 

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