Kemel 3 | 4 | Kastell Holzhausen

   
 
Obergermanischer Limes - Adolfseck - Kemel - Holzhausen


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Limesverlauf WP 2/42 - Kastell Holzhausen

Limesverlauf WP 2/42 - Kastell Holzhausen

Streckenabschnitt 2 - Kemel - Holzhausen

Westliche Taunusstrecke - Rheingau-Taunus-Kreis

Unmittelbar an der Landstraße von Zorn nach Laufenselden wurde der nicht sichtbare WP 2/41 ausgegraben. Die Turmstelle liegt auf einem eingezäunten Grundstück, wahrscheinlich steht im Bereich des Fundamentes ein Schuppen, Kurz vor dem gut sichtbaren Steinturmhügel WP 2/40 am Gronauer Weg (17,20 m Durchmesser und 0,50 m Höhe) tritt die Limeslinie aus offenem Gelände in den Wald. Weil der Pfahlgraben in diesem Abschnitt nicht vorhanden ist, macht es oft Schwierigkeiten, die mehr oder weniger gut sichtbaren Ruinen der WP 2/40 bis WP 2/36 zu finden, zumal einige Turmstellen nicht am Limeswanderweg liegen.

WP 2/39 in Schlag 36 des Laufenselder Waldes zeigt sich als umfangreicher Steinturmhügel (15,80 m Durchmesser und 1 m Höhe) mit Spuren der Grabung.

 

WP 2/38 Am Nastätter Weg im Hochwald mit jungen Bäumen ist ein niedriger Hügelrest von 13,40 m Länge und zeigt ebenfalls Grabungsspuren. Die Schautafel „Wachttürme am Limes: Wp. 2/38“ informiert über den Hügel mit dem steinernen Fundament von etwa 4,21 x 4,15 m Größe und etwa 0,65 m Breite.

 

Von WP 2/37 ist der Grundriss des Steinturmes - wiederum mit Grabungsspuren - sichtbar. Der Hügel von 12,10 m Durchmesser und 0,50 m Höhe liegt im lichten Hochwald, die Turmstelle und das Umfeld sind mit Steinen übersät, über das südliche Drittel des Hügels führt unmittelbar neben dem Fundament ein Weg.

Auch der Steinturmhügel des WP 2/36 von 18,20 m Durchmesser und 0,50 m Höhe im lichten Hochwald ist mit Steinen übersät.

WP 2/35 am Laufenselder Weg ist der letzte - oder je nach Sichtweise der erste - Steinturmhügel des Bundeslandes Hessen. Der Hügel von 13,40 m Durchmesser und 0,50 m Höhe liegt ca. 500 m östlich des Kastells Holzhausen im Hochwald. In diesem Abschnitt setzt auch der sichtbare Pfahlgraben wieder ein, der nur vor dem Kastell in nachrömischer Zeit eingeebnet wurde.

Von der 548 km langen römischen Grenzanlage verliefen etwa 153 km durch Hessen von Mainhausen am Main bis zur Turmstelle des WP 2/35 östlich des Kastells Holzhausen. An dieser Limeslinie lagen 18 große Kastelle, 31 kleinere Wehranlagen und 221 Wachttürme, deren Überreste sich unterschiedlich gut im Gelände erhalten haben.

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