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Bildquelle:
Die Römer in
Hessen", 1989,
D. Baatz & F.-R. Herrmann
Markierungszeichen Limeswanderweg
Streckenabschnitt
4 - Kapersburg - Saalburg
Westliche Wetteraustrecke - Wetteraukreis
Osttaunusstrecke -
Landkreis Hochtaunus
Die
westliche Wetteraustrecke - Übersicht
Im nordöstlichen
Taunus löst sich der römische Grenzwall vom Kamm des
Taunus und biegt nach Norden ab, um die äußerst
fruchtbare
Wetterau
einzuschließen. Er läuft dabei über den Fuß des
Hausbergs bei Butzbach, schlägt dann die
Nordost-Richtung ein und zieht schnurgerade über den
Landrücken, die natürliche Schwelle zwischen
Wetterau und Gießener Becken.
Zwischen Taunus
und Hausberg und auch bei Butzbach hat der Ackerbau
der Zeit nach den Römern längere Strecken des
Pfahlgrabens zerstört. Deshalb ist die westliche
Wetteraulinie nicht so gut erhalten wie die darauf folgende
Strecke im Hochtaunus. Dennoch findet man mehrere
gut erhaltene Limesabschnitte und zwar
im nordöstlichen Taunus bei der
Kapersburg, am Fuß
des Hausbergs und NO von Butzbach am Rand des
Griedeler Markwaldes.
Die insgesamt 25,5 km lange
Strecke ist an den wichtigsten Abschnitten durch den
markierten Limeswanderweg erschlossen. Unter den
Limeskastellen ist die
Kapersburg
besonders gut erhalten und es wert, besucht zu
werden.
Der erste
Bauzustand der Strecke geht auf den
Chattenkrieg
Kaiser Domitians
[83-85 n. Chr.] zurück. Dieser Grenzabschnitt war
besonders wichtig und war weit stärker mit Truppen
besetzt worden als die Strecke im Hochtaunus, die
wegen der ausgedehnten Wälder weniger gefährdet
schien.
Gab es an der
östlichen Wetteraustrecke schon eine ältere
Limeslinie, so ist auch an der westlichen Strecke
der Limes teilweise verlegt und begradigt
worden, vor allem in dem gefährdeten Abschnitt um
Butzbach.
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