|

Wappen von Eschenhahn
Streckenabschnitt
3 - Idstein - Zugmantel
Westliche
Taunusstrecke -
Rheingau-Taunus-Kreis
Westlich von
Idstein in Richtung Taunusstein liegt das Dorf Eschenhahn.
Es wurde 1117 erstmalig urkundlich erwähnt.
Oberhalb der Gemeinde läuft der Limes entlang.
Kehren wir zum
Pfahl jenseits der Autobahn zurück. Dieser verläuft
im Gefälle zu dem mit Steinen übersäten Schutthügel von
WP 3/20 im Scharbachwald, quert im Tal die B
275 und steigt auf der anderen Talseite zum
Steinturmrest von WP 3/19
Auf der Birk hoch. Die Steinturmruine befindet sich in
einem eingezäunten Grundstück hinter einem kleinen
Felsen.
Wall und Graben
treten nun im Ackerland von einer Hecke überwachsen
in Erscheinung, um dann vor WP
3/18 Alte Schanz in eine flache Böschung
überzugehen.
Der Hügel des
Steinturmes, der an einer beherrschenden Stelle lag,
liegt unter einem Waldweg. Die Seitenlängen betrugen
zwischen 4,75 und 5,05 m und 0,95 m Breite. Der Blick reichte von
hier weit in Richtung der Idsteiner Senke.
Links und rechts
des Weges wurden außerdem zwei Holztürme
nachgewiesen, einer davon auf Eschenhahner
Gemarkung. Der westliche Holzturm war von zwei
Gräben umgeben, der innere Graben hat 11,70 m, der
äußere 19 m Durchmesser, die vier Pfostenlöcher
konnten festgestellt werden.
Bei der Turmstelle
vereinigen sich wieder die ältere und die jüngere
Limeslinie, die sich bei
WP 3/29
Triangel getrennt hatten bzw.
wieder zusammenliefen. Da eine gerade Strecke besser
zu überwachen war, wurde sie wohl aus diesem Grund
von den Römern angelegt.
Links:
|