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WP 1/48 - Hormorgenberg nach Freilegung
durch die Reichslimeskommission
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einer Wanderkarte
des Historischen Römer- und Keltenwanderweges -
aufgestellt am Parkplatz Antonskreuz bei Heimbach-Weis
Streckenabschnitt
1 - Bendorf am Rhein - Oberbieber
Landkreis
Neuwied -
NR
Heimbach-Weis-Gladbach - Historischer Römer- und
Keltenwanderweg
Von WP 1/50
folgt die Palisade, die ab hier auf einer Länge von
etwa 1,5 km die einzige Grenzsperre bildet, zunächst
bis WP 1/48 immer dem
Rand des Abhangs. WP 1/49
kann wiederum nur vermutet werden.
Wie nach der Freilegung
durch die
Reichslimeskommission präsentiert sich
WP 1/48
in der Nähe des Neuwieder Zoos leider nicht mehr,
doch immerhin sind die Überreste
von zwei sechseckigen und eines quadratischen
Steinturmes südöstlich des Hormorgenberges als
Schutthügel noch deutlich wahrnehmbar.
Zwischen dem
WP 1/48 und dem
WP 1/47
[Auf dem Huheld] setzen Wall und Graben wieder ein.
Der Wachtposten liegt auf einem markanten
Geländesattel, wo einige alte Hohlwege
zusammenkommen. Der Schutthügel eines Steinturmes
mit dem vorausgehenden Holzturm ist hier besonders
gut erhalten.
Inmitten eines keltischen
Gräberfeldes liegt der
Wachtposten 1/46,
von dem durch Ausgrabungen die Überreste eines
älteren Holz- und eines jüngeren Steinturmes
festgestellt wurden. Ohne auf die Grabhügel
Rücksicht zu nehmen, durchschneidet der gut zu
erkennbare Pfahlgraben geradlinig das Gräberfeld,
das aus etwa 60 Grabhügeln besteht. Die Hügel haben
einen Durchmesser zwischen 12 und 30 Metern und eine
Höhe von noch ein bis zwei Metern. Sie liegen zu
beiden Seiten des Rheinhöhenweges, eines schon in
vorgeschichtlicher Zeit genutzten Verbindungsweges,
an dessen Verlauf sich auch der Limes orientierte.
Die beiden Hinweistafeln am Hügelgräberfeld
der Kelten am Limes haben eine neue Bedachung in Form eines wunderschönen Kupferdaches erhalten.
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