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Luftbild
Hungen-Inheiden
Streckenabschnitt
4 - Hungen-Inheiden - Pohlheim
Nördliche
Wetteraustrecke - Landkreis Gießen
Limesverlauf: Hungen [WP 4/77] - Arnsburg
Etwa 150 km des Limes
verlaufen durch das Bundesland Hessen und davon
etwa 30 km durch den
Landkreis Gießen.
Reste des obergermanischen Limes sowie Nachbauten
römischer Wachtürme findet man auf der
Gemarkungsfläche von
Lich
und
Pohlheim
Nach einer längeren Phase der Ruhe kam es zu Beginn
des 3. Jahrhunderts wieder zu kämpferischen
Auseinandersetzungen am Limes. Immer wieder stürmten
die
Chatten und andere germanische
Volksgruppen die römische Grenzbefestigung. Gegen
260 n. Chr. mussten die Römer das Gebiet aufgeben
und zogen sich auf die linke Rheinseite zurück.
Die nördliche
Wetteraustrecke schließt die römische Wetterau gegen
die Hessische Senke ab und entspricht etwa der
geografischen Nordgrenze der fruchtbaren Ebene.
Besonders die westliche Hälfte der nördlichen
Strecke der Wetterau galt als gefährlicher
Abschnitt, da sich jenseits davon die Wohnsitze der
Chatten,
aus denen die
heutigen Hessen
wurden, befanden.
Der im folgenden
beschriebene Limesabschnitt ist 23 km lang. Bei
Arnsburg überschreitet der römische Grenzwall das
schluchtartig eingetiefte Wettertal und folgt dann
bis WP 4/49 in sanften
Biegungen dem Gelände.
Sehenswerte und
gut erhaltene Limesabschnitte gibt es nahe Arnsburg
zwischen WP 4/57 und
WP 4/52 und im
westlichen Abschnitt von WP
4/49 bis WP 4/45.
Lohnenswert ist
auch ein Besuch des
Kastells Arnsburg mit der
Römerstraße. Nur wenige Spuren findet man dagegen im
Ostabschnitt der Limesstrecke, weil sie größtenteils
von der Landwirtschaft beseitigt worden sind.
Sehenswert:
Links:
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