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Villa
rustica bei Hüssingen - Rekonstruktionszeichnung
Der etwa rechteckige
Gutshof
von 26 x 20 m Seitenlänge bestand aus einem
rechtwinklig angelegten Gebäudeteil mit vier Räumen im
Erdgeschoß und einer in Fluchtlinie fortgeführten
massiven Hofmauer.
Der größte Raum
besaß einen soliden Estrichboden, während die Böden
der übrigen Räume aus gestampftem Lehm bestanden. Das
Obergeschoß des Hofes beherbergte vermutlich die
Wohnräume. Eine Feuerstelle im Zentrum des Hofes wurde
als Kuppelofen rekonstruiert.
Anhand von
charakteristischen Kleinfunden konnte man das Bauwerk
in die zweite Hälfte des 2. Jh. und in den Beginn des
3. Jh. n. Chr. datieren.
Gutshöfe in den
unwirtlichen Höhenlagen des Hahnenkamms und seiner
Ausläufer sind relativ selten. In diesem Hüssinger
Gutshof wurde wohl eher Viehwirtschaft betrieben,
vielleicht wurde die Hofstelle nur im Sommer
bewirtschaftet.
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