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Lageplan des WP 1/60
Streckenabschnitt
1 - Höhr-Grenzhausen - Bendorf
Westerwaldkreis - WW
Limes im Weitersburger Wald
Die Standorte von WP
1/62
und WP 1/61
im Weitersburger Wald
lassen sich nur vermuten. Mit einer Länge von etwa
500 m ist der Limeswall im Bereich des
vermuteten WP 1/62
noch gut erhalten. Von einer Sitzbank bei der
Info-Tafel "Der Limes:
Grenze des Römischen Weltreichs"
hat man den bis zu 2 m hohen Wall im Blickfeld. Auch entlang einer
neu eingerichteten Strecke des Limeswanderweges
lassen sich hier Wall und Graben gut verfolgen.
Kurz nach dem ebenfalls nur vermuteten
WP 1/61 überquert der
Limes die heutige Autobahn A48, die man hier
allerdings nicht überschreiten kann.
Zwischen der Autobahn und der Landesstraße L
307 Höhr-Grenzhausen - Bendorf liegt der neu an den
Limeswanderweg angebundene Abschnitt "Im Römerbusch"
auf dem höchsten Punkt im Waldgelände.
Wachtposten 1/60
präsentiert sich als imposantes Grabungsgelände der
Reichs-Limeskommission.
Die Gruben wurden damals nicht wieder verfüllt. Als
die Römer einst den Limeswall anlegten, überdeckten
sie den bereits bestehenden Holzturm und ein
römisches Steingebäude mit rechteckigem Grundriss.
Einige vorgeschichtliche Grabhügel befinden sich in
der Nähe.
Am der Streckenführung des Limes wurde hier
eine Palisadenwand rekonstruiert. Eine Info-Tafel
"Römischer Limes mit
Wachtposten WP 1/60 am Römerbusch" informiert
über die vier Bauphasen des Obergermanischen Limes.
Der Limesgraben bildet hier ca. hundert
Meter die Grenze des Westerwaldkreises zum Landkreis
Mayen-Koblenz. Zwischen WP
1/65 und WP 1/60
überschreitet der Limes auch mehrfach die
Gemarkungsgrenzen von Höhr-Grenzhausen, Vallendar
und Weitersburg. Noch im 19. Jh. hatte sich am Trassenverlauf des Limes die
Landesgrenze zwischen dem Herzogtum Nassau und dem
Königreich Preußen orientiert.
Gut zugänglich ist der Abschnitt "Im
Römerbusch" über den nahen Wanderpark-platz
"Römerbusch" an der Landesstrasse L 307 [Deutsche
Limes-Straße von Höhr-Grenzhausen nach Bendorf.
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